Dünnschichtzytologie (ThinPrep®)
Die Dünnschichtzytologie (ThinPrep®) wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap Test auftretenden Probleme und Fehlermöglichkeiten zu verringern. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass dieser Test zumeist genauere Beurteilungen zulässt als die herkömmliche Methode. Mit dem ThinPrep® kann aussagekräftigeres Abstrichmaterial gewonnen werden. Dadurch sinkt der Anteil nicht oder schlecht zu beurteilender Präparate sowie unklarer oder falscher Befunde.
Die Vorteile des ThinPrep® Tests
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Sicherere Abstrichentnahme
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Erheblich verbesserte Probenqualität
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Frühere Erkennung von Krebsvorstufen
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Studien beweisen die höhere Präzision
Im Jahr 1996 erhielt der ThinPrep® Pap Test die Zulassung der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) als Ersatz des konventionellen Pap Tests. Die FDA verlieh dem ThinPrep® Test weltweit als einzigem Gebärmutterhalskrebsvorsorgetest das Prädikat „deutlich verbesserte Erkennung von niedrig- und höhergradigen Läsionen im Vergleich zum konventionellen Pap-Test“. In England und Schottland wurde der ThinPrep® als Standard der öffentlichen Gesundheitssysteme eingeführt.
Wodurch unterscheidet sich der ThinPrep® vom herkömmlichen Pap Test
Nach der Abstrichentnahme vom Gebärmutterhals werden die Zellen jedoch nicht auf einen Objektträger aufgetragen (konventioneller Pap Test), sondern in einen Plastikbehälter mit einer Konservierungslösung gespült. Dadurch werden nahezu alle Zellen vom Entnahmeinstrument gelöst und bleiben für die Untersuchung erhalten. Die konservierte Probe wird an ein Speziallabor geschickt und dort in mehreren technischen Prozessen weiter aufbereitet: In einem Filtrierungs- und Reinigungsprozess werden Verunreinigungen wie Blut, Schleim und Entzündungszellen heraus gewaschen. Anschließend werden die Zellen in einer dünnen Schicht auf dem Objektträger gleichmäßig verteilt. Man spricht deshalb auch von Dünnschichtzytologie oder flüssigkeitsbasierter Zytologie. Bei diesem Verfahren ergibt sich ein für den Untersucher gut zu beurteilendes Abstrichpräparat.
Ergebnisse des konventionellen Pap-Abstrich gegenüber ThinPrep®
(entnommen bei der gleichen Patientin)

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Zellen im herkömmlichen Krebsabstrich können sich überlappen oder durch Blut und Schleim überlagert sein. Somit wird die Begutachtung erschwert. |
Ein ThinPrep® Objektträger ist rein und klar. Die Zellen sind optimal erhalten und erleichtern somit dem zytologischen Begutachter die Diagnosestellung. |
Fotos: www.hologic.de