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„Schulmedizinische“ Frauenheilkunde
Unter „schulmedizinischer“ Frauenheilkunde verstehe ich diejenige Medizin, wie sie an den Universitäten und in der anschließenden Facharztausbildung in den Krankenhäusern gelehrt und gelernt wird. Dabei hat der Begriff „Schulmedizin“ keine negative Bedeutung für mich. Trotz einiger Schwachpunkte ist diese Art der Medizin eine sehr gute und effiziente Möglichkeit Beschwerden und Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln. Ich bin sehr froh, sie gelernt zu haben und anwenden zu können. Die Schulmedizin macht einen großen Teil meiner täglichen Arbeit aus, denn das Interesse an den unterschiedlichen Behandlungsformen ist bei den einzelnen Patientinnen sehr verschieden, und ich bin offen für den Weg, den eine Patientin auswählt.
Diese schulmedizinische Frauenheilkunde bezieht sich auf diagnostische Vorgehensweisen und Therapien, die anhand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen evidenzbasiert sind (Evidenzbasierte Medizin = auf Beweismaterial gestützte Heilkunde). In der täglichen Praxis bedeutet dies die Verknüpfung eigener Erfahrungen aus der Klinik und der Praxis mit dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Medizin. Für viele Erkrankungen stehen Leitlinien zur Verfügung, die auch im Internet veröffentlicht sind (die Leitlinien der Gynäkologie und Geburtshilfe finden Sie hier).
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